Landschaften, die sich je nach der Heohenlange und Region voneinander unterscheiden
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Landschaften, die sich je nach der Heohenlange und Region voneinander unterscheiden
Die Naturbedingungen des Autonomen Gebiets Tibet unterscheiden sich je nach der Region stark voneinander, so dass dieses Gebiet über eine vielgestaltige Topographie verfügt. Hier gibt es üppige Bergwälder, weite Hochweiden und trockenes Ödland. In den kalten Hochgebirgen gedeihen Polster- und Glazialpflanzen.
 
1. Mannigfaltige Landschaften
 
Unter dem Einfluss der warmen und feuchten Luftströmung im Sommer kommt es in Südosttibet zu reichen Niederschlägen. Dichte Wälder erstrecken sich über eine weite Fläche. Hier sind tropische Regenwälder, immergrüne Laubwälder, Mischwälder und Nadelwälder zu finden. In vielen Gegenden Tibets wachsen auch vielerlei Sträucher, die jedoch ziemlich klein sind. In Südosttibet sind immergrüne Sträucher beheimatet, Zur Flora dieses Gebietes gehören auch laubwechselnde Sträucher, dürreresistente Dornensträucher und Salzpflanzen.
 
An hohen Bergen und auf leicht geneigten Hochfeldern Tibets wachsen mehrjährige und frostbeständige Gräser verschiedener Art. Im Inneren des Hochplateaus sind zahlreiche Hochweiden zu finden, die dem kalten und halbtrockenen Klima des Hochgebirges angepasst sind. Mehrjährige frost-und dürrebeständige Gräser, Flechten, Sträucher, Moose und Polsterpflanzen gedeihen hier. Sie wachsen in diesem unwirtlichen Klima nur langsam. An Berghängen und in Tälern, zum Beispiel in den Talniederungen am Mittellauf des Yarlungzangbo und am Kunlun-Gebirge, sind verschiedene Grasarten beheimatet. Nordwesttibet ist ein trockenes Ödland. Der Boden hier ist mager und enthält oft Salz. Außerdem wird dieses Gebiet häufig von Sandstürmen heimgesucht. Trotzdem wachsen hier dürreresistente Sträucher und Büsche. Diese Vegetation ist typisch für die trockensten Gebirge und Hochebenen Asiens. Vor allem wächst hier die Beifußart Chenopodium album, eine 10 cm hohe Polsterpflanzenart. Sie kann sowohl in ausgetrockneten Seebecken der Dauerfrostbodenzone als auch auf sandigen Hochfeldern gedeihen.
 
Die Pflanzen der Hochgebirge Nordwesttibets gehören zwei Kategorien an : Polster- und Glazialpflanzen. Sie wachsen unter harten Naturbedingungen: Tiefe Temperaturen, kurze Wachstumsperiode, starke Sonneneinstrahlung, starke Winde und Mangel an Nährstoffen. Nur Pflanzen, die gegen Frost und Sturm widerstandsfähig sind, können hier überleben. Angepasst an die harten Naturbedingungen, sind diese Pflanzen kurzhalmig und haben kräftige Wurzeln.
 
Die Pflanzenarten in Tibet wechseln je nach der Höhenlage und Region. Am südlichen Rand des Qinghai-Tibet-Hochplateaus und in Südosttibet befinden sich hauptsächlich Laub-und Nadelwälder. Die hügelige Hochebene ist mit Wiesen bedeckt. Im mittleren Teil dieses Hochlands wachsen verschiedenartige Steppengräser. Nordwesttibet ist ein trockenes Ödland. Hier wachsen extrem dürreresistente Pflanzen. In den Hochgebirgen und auf den Hochfeldern Tibets sind Polster-und Glazialpflanzen zu finden.
 
2. Naturbedingungen, die mit der Höhe wechseln
 
Die Naturbedingungen Tibets unterscheiden sich je nach Höhe voneinander. So haben sich verschiedene Landschaften herausgebildet, mit deren jeweiliger Beschaffenheit die Standortverteilung von Ackerbau, Forstwirtschaft und Viehzucht zusammenhängt.
 
Der Qomolangma (Mt. Everest) im mittleren Teil des Himalaya ist das ganze Jahr hindurch mit Schnee bedeckt. Ferner sind hier viele Gletscher entstanden. Doch unterhalb der Schneegrenze sind die Hänge mit grünen Wäldern und saftigen Weiden bedeckt. Die Südseite des Qomolangma befindet sich vom Bergfuß bis zum Gipfel jeweils in einer tropischen, gemäßigten und kalten Klimazone. Bei einem Höhenunterschied von mehr als 6000 Metern zwischen Bergfuß und Gipfel variiert die Landschaft hier besonders auffallend.
 
Die Vielfalt der Landschaft des Qomolangma liegt daran, dass die Wärmemenge in der Luft sich mit der Höhe verändert, und das wiederum liegt daran, daß die Luft die Sonnenenergie nicht direkt aufnimmt. Die Zunahme der Lufttemperatur ist vor allem dadurch bedingt, dass der Boden die von ihm aufgenommene Sonnenwärme abstrahlt. So bekommt die Unterschicht der Atmosphäre auch am meisten Wärme, und deshalb nimmt mit der Höhe die Lufttemperatur ab. Steigt die topographische Lage um 100 Meter, so sinkt die Lufttemperatur um ca. 0,6 Grad.
 
Auch die Niederschlagsmenge im Gebiet des Qomolangma hängt mit der Höhenlage zusammen, und beides, die Lufttemperatur und die Niederschlagsmenge, sind entscheidend für die Bodenbeschaffenheit, die Bodenstruktur und natürlich die Flora und Fauna der jeweiligen Region. Am Bergfuß des Qomolangma wachsen subtropische Pflanzen, während höher am Abhang nur noch frost-und dürrebeständige Nadelbäume zu finden sind. Und der Gipfel ist das ganze Jahr hindurch von Eis und Schnee bedeckt.
 
3. Bodenbeschaffenheit und Vegetation der Monsunklimazone in verschiedenen Höhenlagen
 
Die Vegetationssysteme des nördlichen und des südlichen Abhangs des Qomolangma wie auch anderer Berge in Tibet unterscheiden sich deutlich voneinander. In Tibets Bergwelt gibt es zwei Vegetationssysteme, nämlich das der Monsunklimazone und das der Kontinentalklimazone.
 
Zum Vegetationssystem der Monsunklimazone gehören vor allem Laub-und Nadelwälder. Die verwitterte und säurehaltige Erde hier ist für das Wachstum verschiedener Baumarten günstig. Dieses Vegetationssystem herrscht im Südosttei des Tibet-Hochlandes einschließlich des südlichen Abhangs des Himalaya vor. Dieses Gebiet steht unter starkem Einfluss von feuchten Luftströmungen.
 
Der Süden des östlichen Himalaya-Gebietes ist die feuchteste Region des ganzen Himalaya. Bis zu einer Höhe von etwa 1100 Metern gibt es Regenwälder mit üppig wachsenden Farnpflanzen. Weiter oben befinden sich Nadewälder, vor allem Chinesische Schierlingstannen und gewöhnliche Tannen. Die Hochgebirgswiesen am Himalaya sind mit Binsengras und Flechten bedeckt, während die Gebirgswiesen im Inneren des Qinghai-Tibet-Hochplateaus nur für das Wachstum von frost-und dürrebeständigen Pflanzen geeignet sind.
 
Im Gebiet des Hengduan-Gebirges findet man viele Flusstäler, in denen haupsächlich Sträucher wachsen. Hier herrscht ein feuchtes und halbfeuchtes Klima. Je nach der Höhenlage wachsen hier Nadel-und immergrüne Laubbäume sowie frostbeständige Sträucher und Gräser. In den tief vom Nujiang, vom Lancangjiang und vom Goldsand-Fluss durchschnittenen Tälern sind weniger Niegerschläge zu verzeichnen. In diesen Tälern sind hauptsächlich laubwechselnde Sträucher mit kleinen Blättern beheimatet, die der Braunerde(teils mit einem hohen Karbonatgehalt) anpasst sind.
 
In den Laub- und Mischwäldern im Hengduan-Gebirge wachsen in der Hauptsache Hochgebirgseichen (immergrüne Laubbäume mit harten Blättern) und Hochgebirgskiefern sowie Tannen und Fichten. Oberhalb dieses Waldgürtels wachsen Chinesische Lärchen. Gebirgswiesen erstrecken sich bis an die obere Grenze der Wälder. An der Schattenseite des Gebirges wachsen von allem Azaleen, während seine Sonnenseite mit vielerlei Pflanzen bedeckt ist.
 
4. Bodenbeschaffenheit und Vegetation der Kontinentalklimazone in verschiedenen Höhenlagen
 
Zwischen der Kontinentalklimazone und der Monsunklimazone bestehen große Vegetationsunterschiede. Zum Vegetationssystem der Kontinentalklimazone gehören Hochgebirgswiesen, Bergweiden und Ödland. Die Vegetation am nördlichen Abhang des Qomolangma gehört zu diesem Vegetationssystem. Hier wachsen vor allem kälte- und dürreresistente Pflanzen. Typisch für diese Vegetationszone sind ihre neutralen und alkalihaltigen Böden. Hier gibts es Wiesen-, Steppen-, kastanienfarbige und graubraune Wüstenböden. Je nach dem Feuchtigkeitsgehalt und der Region weist dieses Vegetationsssystem einen halbfeuchten, einen halbtrockenen, trockenen und äußerst trockenen Vegetationsgürtel der hochgelegenen und kalten Zone auf. Das Innere des Qinghai-Tibet-Hochplateaus und die meisten Berggegenden im Nordwesten dieses Hochlandes, zum Beispiel die Vegetationsgürtel am nördlichen Abhang des Himalaya, des Kangdese-, des Tanggula- und des Kunlun-Gebirges, zählen zu diesem Vegetationssystem.
 
Der südliche Teil des Qinghai-Tibet-Hochplateaus und die Täler am Yarlungzangbo im Gebirgsgebiet Südtibets sind eine vielgestaltige Vegetationszone. In den Höhenlagen zwischen 3500 Metern und 4000 Metern herrscht hier ein relativ warmes Klima. Hier wachsen üppig Dornsträucher. Oberhalb dieser Vegetationszone sind Hochgebirgssteppen und Hochgebirgswiesen sowie die Frostbodenzone und die Gletscherzone.
 
Im Nordwestteil des Qinghai-Tibet-Hochplateaus und im Gebiet des Kunlun-Gebirges liegt eine noch trockenere Vegetationszone mit viel Ödland, und oberhalb des Ödlandes liegen Hochgebirgs- oder Bergsteppen, Frostböden und Schneezonen.
 
5. Die obere Waldgrenze und die Schneegrenze
 
Die Gebirgsvegetationsgürtel sind durch die obere Waldgrenze und die Schneegrenze voneinander getrennt. Ihre Höhenlagen sind je nach Region, Temperatur und Feuchtigkeitsgrad unterschiedlich.
 
Die obere Waldgrenze ist die obere Grenze des geschlossenen Waldes. Unterhalb dieser Grenze wachsen stämmige Bäume, oberhalb sind nur Sträucher und niedrige Pflanzen zu finden. Zwischen den klimatischen Bedingungen und der Bodenbeschaffenheit der zwei Vegetationsgürtel bestehen beträchtliche Unterschiede.
 
Die oberen Waldgrnzen in verschiedenen Regionen des Qianghai-Tibet-Hochplateaus verlaufen in unterschiedlichen Höhen. Im südlichen Flügel des Himalaya-Gebirges liegt sie relativ niedrig bei 3700 bis 3800 Meten, in Lhorong und Gongbo´gyamda in Osttibet dagegen bei 4400 Metern. Die obere Waldgrenze auf der Sonnenseite verläuft hier bei 4600 Metern. Sie ist die höchste Waldgrenzlinie der Welt. Hier wachsen Fichten und Zypressen. Baumarten, die die obere Waldgrenze bilden, sind je nach der Region unterschiedlich. Im südlichen Flügel des Himalaya wachsen hauptsächlich Tannen und Birken, im Hengduan-Gebirge sind es Fichten, Chinesische Lärchen und Zypressen.
 
Die Höhe der oberen Waldgrenze hängt sowohl von den ökobiologischen Eigenschaften der jeweiligen Baumarten als auch von äußeren Faktoren, vor allem von der Temperatur und der Niederschhlagsmenge, ab. Normalerweise ist die obere Waldgrenze in feuchten Gebieten tiefer als in halbfeuchten Gebieten. Die obere Waldgrenze der Gebirge am Rand des Qinghai-Tibet-Hochplateaus liegt als jene im Inneren dieses Hochlandes. Die Höhe der oberen Waldgrenze hängt auch vom jeweiligen Breitengrad, von der Wärmeausstrahlung des Qinghai-Tibet-Hochplateaus auf die umstehenden Berge und von der Niederschlagsmenge ab. Im Übergangsgebiet der Waldzone im Südostteil zum Nordwestteil des Hochlandes ist nur die Schattenseite einzelner Berge bewaldet.
 
Die Höhe der Schneegrenze ist ebenfalls je nach Temperatur und Feuchtigkeit verschieden. Die Schneegrenzen der Gebirge am südlichen Rand des Qinghai-Tibet-Hochplateaus liegen zwischen 4500 und 5000 Metern über dem Meeresspiegel, die des nördlichen Flügels des mittleren Himalaya und des Kangdese-Gebirges befinden sich zwischen 5880 und 6000 Metern hoch. Die Höhenlage des östlichen Rongboi-Gletschers am nördlichen Abhang des Qomolangma und die Höhe der Schneegrenze des Nganglongkangri-Gebirges im Westteil der Qiangtang-Hochebene betragen 6200 Meter. Sie sind die höchsten Schneegrenzen der nördlichen Hemisphäre. Die Höhenunterschiede zwischen den Schneegrenzen der Gebirge des Qinghai-Tibet-Hochplateaus betragen 1500 bis 1800 Meter. Grundsätzlich sind die Schneegrenzen der Gebirge am südlichen Rand und im Südostteil des Hochlandes niedriger als die im Inneren und im Westteil. Die Niederschlagsmenge ist für die Höhe der Schneegrenze von entscheidender Bedeutung. Südosttibet ist reich an Niederschlägen und die Schneegrenzen der Gebirge hier liegen tiefer als jene im Inneren des Qinghai-Tibet-Hochplateaus, in dem eine geringe Niederschlagsmenge und eine starke Sonneneinstrahlung zu verzeichnen sind.
 
6. Gebirgslandschaften und Bodennutzung
 
Das Qinghai-Tibet-Hochplateau verfügt über vielerlei Gebirgsvegetationsgürtel. Die klimatischen Bedingungen und die Bodenstruktur verändern sich mit der Höhe beträchtlich, und so unterscheiden sich auch die nachwachsenden Naturressourcen je nach der Höhenlage voneinander. Die Art der Bodennutzung hängt also von den unterschiedlihchen Höhenlagen ab.
 
Die Gebirgsvegetationsgürtel in Tibet sind für das Alltagsleben und die Produktion der Ortsansässigen von großer Bedeutung. Die rationelle Nutzung der nachwachsenden Naturressourcen und die Standortverteilung des Ackerbaus, der Forstwirtschaft und der Viehzucht hängen von den Bedingungen der jeweligen Vegetationsgürtel ab. In den Gebirgen Südosttibets zum Beispiel finden sich Sträucher und Wiesenpflanzen verschiedener Arten. Sie sind für Yaks und Schafe geeignet. In den Flusstälern, die für den Ackerbau günstige Temperaturen und Sonneneinstrahlung haben, werden auf weiten Flächen Feldfrüchte angebaut. Zwischen den Hochgebirgen und den Flusstälern liegen Bergwälder, die Nutz-und Brennholz liefern.
 
Die obere Grenze des Feldbaus ist von den Kulturpflanzenarten abhängig. In den feuchten und halbfeuchten Gegenden liegt die obere Anbaugrenze für Mais in den Höhenlagen zwischen 3000 und 3100 Metern. Die obere Höhenlagen für den Winterweizenanbau beträgt 3400 bis 3600 Meter. Hochlandgerste (Qingke) kann in Höhen zwischen 3900 und 4100 Metern angebaut werden. Am südlichen Rand des Qinghai-Tibet-Hochplateaus herrscht ein feuchtes Klima. Daher liegt die obere Anbaugrenze hier relativ tief. Im Forstgebiet erstreckt sich die Anbaugrenze hier relativ tief. Im Forstgebiet erstreckt sich die Anbaufläche bis hin zur oberen Waldgrenze. Die obere Anbaugrenze im feuchten Gebiet liegt etwas niedriger als jene im halbfeuchten Gebiet. In der Nähe der oberen Anbaugrenze ist die Ernte instabil. Die Naturbedingungen hier sind ungünstig für den Anbau auf weiten Flächen.
 
Auf der Südtibet-Hochebene kann man in Höhenlagen zwischen 4400 und 4500 Metern auf weiten Flächen Hochlandgerste anbauen. Unterhalb der Höhenllage von 4000 Metern wird Winterweizen angebaut. Die obere Anbaugrenze für Hochlandgerste im halbtrockenen Gebiet des Hochlandes liegt unterhalb der oberen Grenze der Hochgebirgssteppe und entspricht der Höhenlage der oberen Grenze der Hochgebirgswiesen. Die Hochgebirgswiesen sind für den Aubau von Kulturpflanzen nicht geeignet.
 
7. Feuchtigkeits-und Temperaturunterschiede zwischen den Klimazonen Tibets
 
Zwischen dem Süd- und Nordteil Ostchinas bestehen gewaltige Temperaturunterschiede. Ostchina erstreckt sich über die Äquator-, die tropische, die subtropische, die warme, die gemäßigte und die kalte Zone. Die Vegetationsgürtel hier variieren von immergrünen Regenwäldern der Äquatorzone bis zu Nadelwäldern in der kalten Zone. Im Ostteil der gemäßígten Zone Chinas gibt es mehr Niederschläge als in Westchina. Die Langschaft geht vom Waldgebiet über die Steppe zum Ödland über.
 
In der Verteilung der Vegetationsgürtel des Qinghai-Tibet-Hochplateaus bestehen auch regionale Unterschiede. Der Süd- und der Ostteil dieses weiten Hochlandes stehen in unterschiedlichem Grad unter dem Einfluss der Sonneneinstrahlung. So nehmen die durchschnittliche Jahrestemperatur und die durchschnittliche Temperatur des wärmsten Monats von Süd nach Nord allmählich ab. Mit dieser Temperaturabnahme werden auch die Höhenlagen der Vegetationsgrenzen tiefer. Die Höhenlagen der Ortschaft Bangda (auf dem 30. Grad nördlicher Breite) und der Ortschaft Mule (auf dem 38. Grad nördlicher Breite) im Ostteil des Qinghai-Tibet-Hochplateaus sind beispielsweise fast gleich. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Bangda beträgt 2,7℃. 214 Tage lang herrscht hier nach der Statistik eine Temperatur von oder über Null. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Mule beträgt hingegen –5,7℃. 107 Tage lang wird hier eine Temperatur von oder über Null gemessen. Die obere Waldgrenze und die Schneegrenze des südlichen Flügels des mittleren Himalaya am südlichen Rand des Qinghai-Tibet-Hochplateaus sind um 600 bis 1000 Meter höher als im nördlichen Flügel des mittleren Qilian-Gebirges auf der nördlichen Seite Qinghai-Tibet-Hochplateaus.
 
Zwischen verschiedenen Regionen dieses Hochlandes bestehen große Temperaturunterschiede. Dies hängt mit der topographischen Struktur und der Höhenlage der jeweiligen Regionen zusammen. Im Nordwestteil des Qinghai-Tibet-Hochplateaus, d. h., im Qiangtang-Hochland und im Kunlun-Gebirge, herrscht z. B. Ein kaltes Klima, während es in den umliegenden Regionen relativ warm ist. Daraus ist ersichtlich, dass die Landschaft dieses Hochlandes nicht nur mit der geographischen Breite, sondern auch mit der topographischen Struktur und der atmosphärischen Zirkulation in engem Zusammenhang steht.
 
Um die Verteilung der Vegetationsgürtel des Qinghai-Tibet-Hochplateaus darzulegen, ist es notwendig, die Höhenunterschiede zwischen den Vegetationsgürteln im Nord-bzw. Südteil und im West- bzw. Ostteil zu analysieren. Hierfür nennen wir zwei geographische Zonen als Beispiele: die in Nord-Süd-Richtug verlaufende Zone auf dem 95. Grad östlicher Länge und die in West-Ost-Richtung verlaufende Zone auf dem 32. Grad nördlicher Breite. Die Region zwischen der heißen und feuchten Asam-Ebene und dem südlichen Flügel des östlichen Himalaya ist reich an Niederschlägen. Hier herrschen Regenwälder vor. Die Landschaft, die sich vom nördlichen Flügel des Himalaya über das östliche Nyainqentanglha-Gebirge bis zu den Talsenken am Oberlauf des Flusses Nujiang erstreckt, liegt höher als der südliche Flügel des östlichen Himalaya. Hier herrscht ein gemäßigtes Klima. Mit der Höhe nimmt die Niederschlagsmenge ab. Diese Zone ist dünn mit Nadelwäldern bedeckt, die Pflanzenarten verringern sich allmählich von Süd nach Nord. Im hochgelegenen und kalten Tanggula-Gebirge sind nur Gebüsch und Hochgebirgswiesen zu finden. Auf der Südqinghai-Hochebene, wo das Quellgebiet des Yangtse liegt, nimmt die Niederschlagsmenge stark ab. Hier herrschen Grassteppen vor. Nördlich des Kunlun-Gebirges liegt das Qaidam-Becken. In dieser Region gibt es aus Mangel an Niederschlägen nur Halbwüsten mit einer dürftigen Vegetation. Bis an den nördlichen Abhang des Altun- und des Qilian-Gebirges erstreckt sich eine weite Sandwüste der gemäßigten Zone. Im weiten Gebiet zwichen dem südlichen und dem nördlichen Rand des Qinghai-Tibet-Hochplateaus liegen Wälder, Wiesen mit Büschen, Steppen und Wüsten aneinander.
 
In der geographischen Zone auf dem 32. Grad nördlicher Breite, die sich in Ost-West-Richtung hinzieht, befinden sich nacheinander das Gebiet des Hengduan-Gebirges, in dem hauptsächlich Nadelbäume wachsen, hügeliges Hochland (das Quellgebiet des Flusses Nujiang), in dem Büsche und Wiesen des kalten Hochlandes vorherrschen, die weite und halbtrockene Qiangtang-Hochebene mit kältebeständigen Grassteppen und die Region Ngari. Westlich des Nanglongkangri-Gebirges liegen eine bergige Wüste und eine Wüstensteppe in Ngari, die sich an die subtropische Waldsteppe und Gebüschsteppe in Kaschmir am westlichen Rand des Qinghai-Tibet-Hochplateaus anschließen.
 
Bedingt durch die geographische Lage der einzelnen Regionen des Qinghai-Tibet-Hochplateaus und die atmosphärische Zirkulation bestehen auffallende Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede zwischen diesen Regionen. Im Süd- und Ostteil des Hochlandes herrscht ein warmes und feuchtes Klima, während man in seinem Nord- und Westteil unter Kälte und Dürre leidet. Die Vegetationsgürtel des Qinghai-Tibet-Hochplateaus variieren in Südost-Nordwest-Richtung von Wäldern über wiesen und Grassteppen bis zu Wüsten.
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