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15 Tage Privatreise Chengdu – Leshan – Emeishan – Chengdu – Sanxingdui – Jiangyou – Pingwu - Jiuzhaigou – Huanglong – Songpan – Maoxian – Taoping – Wolong – Dujiangyan – Qingchengshan - Chengdu - Lhasa – Yamdrok – Gyantse – Shigatse – Lhasa
Wir kommen in Chengdu an, der Hauptstadt von der Provinz Sichuan - Heimat der Pandabären. Hier entdecken wir den Großen Buddha von Leshan, den buddhsitishcen Berg Emeishan, die Hochkultur von Sanxingdui, Taoping Daorf der Qiang Minirität, die Pandas in Wolong, die antike Dujiangyan Bewässerungsanlage und den daoistischen Berg Qingchengshan. Auf dieser Reise werden zwei schönsten Nationalparks Chinas zusammengestell: Jiuzhaigou (UNESCO-Weltnaturerbe seit 1992) und Huanglong (UNESCO-Weltnaturerbe seit 1992) inmitten der grandiosen Bergwelt des Minshan-Gebirges im Norden der Provinz Sichuan. Die Szenerie von kristallklarem Wasser, unzähligen Gebirgsseen, rauschenden Bächen und Wasserfällen, üppiger Vegetation, besiedelt von exotischen Tieren, den schroffen Gipfeln - ist so unwirklich schön, aber wahr - eben Jiuzhaigou. Wegen seiner spektakulären und atemberaubenden Karstlandschaft mit unzähligen Kalksinterterrassen ist der Nationalpark Huanglong weltberühmt.

Per Flug erreichen wir die heilige Stadt Lhasa auf dem Dach der Welt. In Lhasa – der tibetischen Hauptstadt haben wir zwei Tage für die Sehenswürdigkeiten: Potala, Jokhang, Norbulinka und Sera. Und vom Parla Lupu Grottenkloster genießt man einen herrlicher Blick über Potala Palast. Zusammen mit Pilgern aus allen Teilen Tibets und den tibetischen kulturellen Gebieten Kham-Amdo von den Provinzen Sichuan, Qinghai, Gansu und Yunnan umrunden wir den Tibets heiligsten Tempel Jokhang. Viele fromme Tibeter messen den Weg auf dem Barkhor Markt mit ihrer Körperlänge aus. Auf der abwechslunsreichen Fahrt nach Gyantse und Shigatse erleben wir die großartige Landschaft, wir kommen am türkisfarbenen Yamdrok See vorbei, und bewältigen Kamba La (4.794 m) und Karo La (5.010 m). Wir besuchen dann die einzigartige Kumbum Pagode in Gyantse und das Kloster Tashilunpo in Shigatse.
Reisehöhepunkte
Höhepunkte von Sichuan und Tibet
TAG
1

Chengdu

Heimat der Pandabären. Kuan Xiangzi und Zhai Xiangzi, Teetrinken im Volkspark

Vormittags Ankunft in Chengdu, der Hauptstadt von der Provinz Sichuan - Heimat der Pandabären. Transfer zum Hotel. Nachmittags noch Gelegenheit zu einem Bummel in der schoenen Altstadt von Chengdu - Breite Gasse und Enge Gasse (Kuan Xiangzi und Zhai Xiangzi), sie sind die Relikte der Mandschuren-Garnision seit 1718 und bestehen aus 3 parallelen Gassen mit den altklassischen Häusern, die einzigartig im Südchina das nordchinesische Baustil von Hutong präsentiert haben. Nach sorgfältiger Renovierung in Juni 2008 konzentrieren sich hier die Kneipen, Teehäuser, Restaurants und Gäsehäuser, und entwickelt sich in der kürzesten Zeit zur „Empfangshalle der Freizeithauptstadt Chengdu“. Ein Spaziergang vermittelt Ihnen einen ersten Eindruck von der "Stadt der Faulenzer". Dann Besuch der Renmin Parkanlage im Stadtzentum, Teetrinken in einer komfotablen Umgebung mit dem Bambus-Sessel und dem Bambus-Tisch, die Teekultur von Chengdu ist in ganz China bekannt.

Übernachtung im 4*Xinliang Hotel
TAG
2

Chengdu – Leshan – Emeishan

Leshan Buddha - die größte Buddha-Skulptur der Welt, Bootsfahrt auf dem Min-Fluss. Nonnenklosters Fuhu Si am Fuß des Emeishan Berges

Morgens Fahrt zum Großen Buddha von Leshan: Mit einer Höhe von 71 Metern zählt die monumentale Statue zu der größten buddhistischen Skulptur der Welt. Nicht nur die immense Größe der aus dem Fels gemeißelten Statue ist beeindruckt, sondern auch die Aufbauzeit aus der Tang-Zeit stammt, also es ist bereits seit 1.200 Jahren besteht. Unvergessliche Eindrücke haben Sie bei einer Bootsfahrt auf dem Min-Fluss. Danach Weiterfahrt nach Emei zur Besichtigung des Emeishan-Berges, einer der vier heiligen buddhistischen Berge Chinas und ursprünglich taoistisches Rückzugsgebiet. Besichtigung des Nonnenklosters Fuhu Si am Fuß des Emeishan Berges. Die Gebirgslandschaft Emeishan und "Der Große Buddha von Leshan" wurden 1996 in die Liste des UNESCO Weltkultur- und Naturerbes aufgenommen.

194 km
2 Stunden 43 Minuten
Übernachtung im 4*Sunshine Express Hotel

Mehr über die Große Buddha-Skulptur von Leshan
90 Jahre lang hat es gedauert, bis das wohl berühmteste Kunstwerk in der Provinz Sichuan in der Zeit der Tang Dynastie (618-907) fertig gestellt war. Ebenso erstaunlich ist das Resultat: Der Große Buddha von Leshan (Leshan Dafo) - eine 71 Meter hohe Skulptur des sitzenden Maitreya-Buddha - wurde in die steile Felswand des Lingyunshan am östlichen Ufer des Mingjiang, in unmittelbarer Nähe wo die drei Flüsse Daduhe, Qingyijiang und Mingjiang zusammenfließen, gehauen. Mit seinen in einen meditativen Zustand versunkenen Augen und dem offenbar nicht greifbaren, mystischen Lächeln vertreibt der Maitreya seit mehr als 1200 Jahren das Monster auf dem Grund des reißenden Flusses und segnet die Bewohner der am Fluss gelegenen Region, Pilger und Besucher zugleich. Heute unternehmen Sie einen Ausflug durch das Rote Becken zum Großen Buddha von Leshan, etwa 169 km südwestlich von Chengdu gelegen. Hier genießen Sie die zauberhafte Gebirgs- und Flusslandschaft. Auf der steilen Felstreppe, die sich rechts der Statue mit neun Kurven den Berg hinunter windet, können Sie den Riesenbuddha von Kopf bis Fuß bewundern. Lingyunshan bedeutet so viel wie "der Berg, welcher bis zu den Wolken reicht", wenn auch er gerade mal 448 Meter über den Meeresspiegel ragt und eine Fläche von 60 Hektar hat. Doch trotz seines ermutigenden Namens steht der Lingyunshan eher im Schatten des sagenumwobenen Riesenbuddhas. Tatsächlich verbergen sich in diesem kleinen Gebirge noch viele andere alte Kulturschätze: Hier inmitten einer sattgrünen Landschaft warten weitere Sehenswürdigkeiten auf Ihre Entdeckung: Die beiden buddhistischen Klöster Lingyunsi und Wuyousi aus der Tang-Zeit, der Stelenwald der chinesischen Kalligraphie - die Kunst des schönen Schreibens, das alte Fischerdorf Mahao sowie die Felsengräber Mahaoyamu aus der östlichen Han-Dynastie (25-220). Die Felsengräber können seit 1984 an ihrem ursprünglichen Ort im Mahaoyamu Felsengräber-Museum besichtigt werden.
Frühstück
TAG
3

Emeishan – Chengdu

Goldenes Dach (Jinding) und Tempel der Ewigkeit (Wannian Si) im Emeishan Berg

Am südwestlichen Rand der Sichuan-Ebene gelegen ist das 3.099 m hohe Gebirge Emeishan: Schön, imposant, heilig und, wenn von den Wolken und Nebeln eingehüllt, wie es oft der Fall ist, scheinbar sehr mystisch zugleich. Mit seinen zahlreichen buddhistischen Tempeln und einer atemberaubenden Gebirgslandschaft zieht der Emeishan seit Jahrhunderten Pilger und Touristen magnetisch an. Morgens fahren Sie mit lokalem Bus bis Leidongping und von hier aus machen Sie eine kleine Wanderung bis Jieyindian (Gehzeit ca. 30 Min.). Weiter fahren Sie mit der Seilbahn auf den hohen Gipfel des Emeishan, der auch Goldenes Dach (Jingding, 3.077 m) genannt wird. Hier besichtigen Sie den Tempel Huazang und die riesige goldene Statue des Puxian Buddhas. Nachmittags fahren Sie und der Seilbahn zum Tempel der Ewigkeit (Wanniansi, 1.000 m), dem ältesten noch erhaltenen Tempel des Berges aus der Song-Zeit. Hier befindet sich eine 7,3 Meter hohe Statue des Bodhisattva auf seinem Elefanten. Es soll Glück bringen, die Flanken des Elefanten zu streicheln. Nach dem Besuch von Wannian Si wandern Sie via Qingyin Pavillon und die Himmelschlitze zum Parkplatz Wuxiangang, Rückfahrt nach Chengdu.

159 km
2 Stunden 1 Minute
Übernachtung im 4*Xinliang Hotel
Frühstück
TAG
4

Chengdu – Sanxingdui – Jiangyou

Besuch vom Sanxingdui Museum

Fahrt zum Sanxingdui Museum in Guanghan, etwa 40 km nördlich von Chengdu, gleich an der Nordostecke der berühmten Sanxingdui-Ruinen gelegen. Die nahezu quadratische Ruine umfasst eine Fläche von 12 Quadratkilometern und ist geschützt von einem Fluss an der nördlichen Seite und einer Stadtmauer an den übrigen Seiten. Hier entstand die Sanxingdui-Kultur in der Zeit von 2800 bis 800 v.Chr. Sanxingdui gehört zu den ältesten kultivierten Siedlungen der Menschheit und zählt zu den wichtigsten archäologischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts. Eröffnet im Oktober 1997 präsentiert das moderne und informative Sanxingdui Museum mehr als 1000 ausgegrabene Kunstwerke aus Gold, Bronze, Jade, Ton und Stein sowie Elfenbein. Das Schönste und zugleich am meisten Verblüffende und Mysteriöse sind jedoch die Bronzen, vor allem riesige Bronzemasken und eine überlebensgroße Bronzeskulptur - sie sind so eigenartig und sehen mit ihren großen Ohren und Augen und dem hohen Nasenrücken völlig anders aus als die bis dahin bekannten chinesischen Kunstwerke! Offenbar beherrschte die Sanxingdui-Kultur sowohl die hohe Kunst der Bronzetechnik als auch eine Ästhetik, die sich völlig von dem bis dahin als "Chinesisch" angesehenem unterschied. Die Sanxingdui Ruine, die vorzügliche Vertretung der Zivilisation am Yangtse, zählt zu der wichtigen Entdeckungen in der Geschichte der Wissenschaft und Kultur. Damit verschob die zeitliche Grenze der Shu Geschichte und Kultur um 2,000 Jahre vor. Und die Zivilisationsgeschichte von China wird umgeschrieben. Diese vorzeitliche kulturelle Ruine, die als einen wichtigen Bestandteil der Quelle der chinesischen Zivilisation bezeichnet ist, ist bis jetzt die größte Entdeckung in China. Weiterfahrt nach Jiangyou.

209 km
2 Stunden 51 Minuten
Übernachtung im 4*Jiangyou International Hotel
Frühstück
TAG
5

Jiangyou - Pingwu – Jiuzhaigou

Besuch des Bao'en Si Tempels

Fahrt nach Pingwu, Besuch des Bao'en Si Tempels. Es ist ein buddhistischer Klosterkomplex aus dem 15. Jahrhundert erbaut. Er ist berühmt für seine glasierten Dachziegel, wie sie auch in der Kaiserlichen Stadt in Beijing verwendet wurden. Mit einer Größe von 278 mal 100 Metern ist er einer der größten buddhistischen Tempel in Sichuan. Weiterfahr nach Jiuzhaigou.

303 km
5 Stunden 54 Minuten
Übernachtung im 4*Jiuzhai Run Du Hotsping International Hotel
Frühstück
TAG
6

Jiuzhaigou

Besichtigung und Wanderung im Naturpark Jiuzhaigou

In Westchina, im Norden der Provinz Sichuan, zwischen dem Roten Becken von Sichuan und den östlichen Ausläufern des Qinghai-Tibet-Plateaus liegt Jiuzhaigou - das Neun-Dörfer-Tal. Inmitten der grandiosen Bergwelt des Minshan-Gebirges erstreckt sich Jiuzhaigou 50 Kilometer lang und umfasst eine Gesamtfläche von 720 Quadratkilometern auf einer Höhe zwischen 1900 Metern und 3100 Metern. Das Neun-Dörfer-Tal schließt zwei Bergflüsse ein, die sich etwa in der Mitte des Gebiets Y-förmig vereinigen und in ihrem Verlauf eine Kette von unzähligen Seen bilden, die sich wie Perlen an einer Schnur aufreihen. Nach einer überlieferten Geschichte verliebte sich ein Berggott der Tibeter in eine Göttin und schenkte ihr eines Tages einen kostbaren Spiegel, glänzend poliert mit Wind und Wolken. Doch ihr fiel der Spiegel aus der Hand, zersplitterte und stürzte ins Tal hinab, wo sich die 108 Stücke von Scherbenhaufen in kristallklare, in hellem oder dunklem Blau, Türkis und Grün leuchtende Gebirgsseen verwandelten. Damit verbunden sind überall rauschende Bäche und Wasserfälle, herrliche Bambushaine und gemischte Laub- und Nadelwälder, schneebedeckte Gipfel und malerische tibetische Dörfer. Der Naturpark Jiuzhaigou wurde im Jahr 1992 von der UNESCO als Weltnaturerbe unter Schutz gestellt. Mit Hilfe der Umweltbusse des Nationalparks, die zwischen den Scenic-Areals pendeln, begeben Sie sich auf Holzstegen durch die Täler des Neun-Dörfer-Tals.

Übernachtung im 4*Jiuzhai Run Du Hotsping International Hotel
Frühstück
TAG
7

Jiuzhaigou – Huanglong – Songpan – Maoxian

Besichtigung und Wanderung im Naturpark Huanglong. Altstadt Songpan

Unweit des Jiuzhaigou-Nationalparks (128 km entfernt), auf dem südlichen Gebirgszug des Minshan-Gebirges liegt der Huanglong Nationalpark (seit 1992 UNESCO Weltnaturerbe). Hauptanziehungspunkt des Huanglong Nationalparks ist das 3,5 km lange, zwischen etwa 3100 und 3600 Metern gelegene Huanglong-Tal mit unzähligen Kalksinterterrassen. Das Wasser, das in den schneebedeckten Gipfelregionen entspringt und sich unabänderlich seinen Weg ins Tal bahnt, verzauberte im Laufe der Zeit eine spektakuläre und atemberaubende Karstlandschaft mit unzähligen terrassenförmigen Becken oder Teichen, die oft in Blau, Türkis und Grün schillern. Das von Süd nach Nord verlaufende Tal befindet sich unterhalb des schneebedeckten Hauptgipfels des Minshan-Gebirges - Xuebaoding (5588 m). Das Gelber-Drache-Tal, so die Übersetzung Huanglong-Tal, verdankt seinen großartigen Namen angeblich dem Huanglongsi Kloster, das sich im oberen Teil des Tals befindet und ursprünglich ein aus der Mingzeit (1368-1644) entstandenes taoistisches Kloster ist. Doch aus der Ferne betrachtet: ein gelber, geschuppter Drache windet sich inmitten der üppigen Wälder bis ins Tal. Herzlich Willkommen zu einer grandiosen Naturlandschaft Chinas: Der Holzsteg mit zahlreichen Holzpromenaden lädt zum Wandern ein. Zum Schluss fahren Sie mit der Seilbahn wieder hinab. Am Nachmittag Fahrt via Songpan entlang den Minjiang Fluss nach Maoxian, Bummel durch die malerische Altstadt Songpan. Im Hochtal des Minshan-Gebirges liegt die Altstadt Songpan auf 2850 m Höhe. Als wichtiger Knotenpunkt an dem antiken Tee-Pferde-Handelsweg zwischen Sichuan, Qinghai und Xingxia, wo über Jahrtausende Pilger, Händler und Streitkräfte unterwegs gewesen sind, vermischen sich hier Völker und Traditionen zu einer bunten Mischung. Heute zählt die Stadt Songpan knapp 10000 Einwohner mit mehreren Nationalitäten, darunter Tibeter, Qiang, Hui und Han-Chinesen. Aufgrund ihrer strategischen Lage wurde bereits in der Tang-Dynastie (618-907) hier die Regionalverwaltung Songzhou mit Stadtmauer errichtet, die im Laufe der Geschichte mehrfach erweitert und heute noch gut erhalten geblieben ist. Abends Ankunft in Maoxian.

342 km
6 Stunden 34 Minuten
Übernachtung im 4*Fenghuangge Hotel
Frühstück
TAG
8

Maoxian - Taoping – Wolong – Dujiangyan

Dorf Taoping der Qiang-Nationalität. Pandabären im Wolong Naturschutzgebiet

Nach dem Frühstück Fahrt zum alten Dorf Taoping der Qiang-Nationalität, Begegnung mit der Qiang-Nationalität. In den herrlichen Tälern entlang des oberen Min-Flusses rücken immer wieder malerische Dörfer der Qiang-Nationalität mit ihren charakteristischen Steinhäusern mit den markanten Türmen ins Blickfeld: Schön, idyllisch, prominent und mystisch zugleich. Die Angehörigen der Qiang-Nationalität sind Nachfahren einer alten ethnischen Gruppe Chinas. "Qiang" ist bisher die einzige Aufzeichnung einer alten ethnischen Gruppe Chinas, die auf 3000 Jahre alten Orakelknochen gefunden wurde. Im Laufe der Zeit sind Aufzeichnungen weiterer Nationalitäten Chinas wie zum Beispiel Han (Han-Chinesen), Zang (Tibeter), Yi, Naxi, Bei, Hani und Lisu entstanden. Ihre Lebensart ist sozusagen Beweis für praktizierte uralte Traditionen. Die Dörfer mit den turmartigen Steinhäusern zeugen von hoher Überlebenskunst, insbesondere in den Epochen der kriegerischen Auseinandersetzungen. Unterwegs besuchen Sie das Dorf Taoping der Qiang Nationalminderheit. Die Festungstürme und das unterirdische Wassersystem sind sehr beeindruckend. Das Dorf liegt im unmittelbaren Epizentrum des großen Erdbebens Sichuans vom 12. Mai 2008 und wurde stark beschädigt. Im Rahmen des Wiederaufbauprogramms haben die Steinmetze der Qiang-Nationalität und die Dorfbewohner ihr Dorf aus den Trümmerhaufen meisterhaft restauriert.
Weiterfahrt zum Wolong Nationalen Naturschutzgebiet. Es streckt sich von Osten bis Westen 52km, von Norden bis Süden 62km. Mit einer Fläche von 200,000 km² zählt es zu den ältesten Naturschutzgebieten in China und wird von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) als “Schutznetz der Menschen und Lebewesen” bewertet. In dem Urwald und zweiten Buschwald gedeihen über 4,000 hochrangige Pflanzen üppig, davon 24 Arten als wertvolle Pflanzen wie Gongtong (Chinesischer Taubenbaum), Rote Chinatanne, Lianxiang usw. bestimmt. Außerdem gibt es hier mehr als 450 Arten von Wirbeln, darunter 45 Arten als nationale konservierte Tiere geschätzt werden, wie Riesenpanda, goldene Affen, Antilopen, Weißmaulhirsche usw. In dem schönen und ruhigen Schutzgebiet befindet sich das weltweite größte Aufzuchtsstation für Großpandas, Wolong Aufzucht- und Forschungszentrum, der mit der wissenschaftliche Forschung, Fütterung, Zucht, Fortpflanzung, Wildheitstraining usw. für die Großpandas beschäftigt. Momentan leben hier etwa 50 Großpandas.
Weiterfahrt nach Dujiangyan, wo um 250 v. Chr. auf Anordnung des Provinzgouverneurs Li Bin der Flussverlauf des Min-Flusses geteilt wurde. Es entstand ein Bewässerungssystem, welches das gesamte Sichuan-Becken mit Wasser versorgte und noch immer funktionstüchtig ist. Am Abend bummeln Sie im Nachtmarkt Nanqiao (Südbrücke).

237 km
4 Stunden 45 Minuten
Übernachtung im Holiday Inn Express Dujiangyan Ancient City
Frühstück
TAG
9

Dujiangyan – Qingchengshan – Chengdu

Bewässerungsanlage von Dujiangyan. Daoistischer Berg Qingchengshan

Vormittags besichtigen Sie die geniale Bewässerungsanlage von Dujiangyan, die im Jahre 2000 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Der taoistische Tempel Erwangmiao, Anlan Brücke und Yuzui (Fischmaul) liegen auf dem Program, und vom Qinyan Pavillon können Sie das Panorama des Bewässerungssystems aus der Vogelschau haben. Am Nachmittag besteigen Sie den 1.600 m hohen Qingchengshan Berg, der als Entstehungsort des Daoismus gilt und zu den wichtigsten daoistischen Bergen in China zählt. Charakteristisch für den Qingcheng-Berg, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, ist dessen beschauliche Landschaft mit unzähligen kleinen Tempeln, um die sich viele spannende Legenden und Anekdoten ranken. Anscliessend fahren Sie mit der Seilbahn zum Fuss des Bergs. Rückfahrt nach Chengdu.

98 km
2 Stunden 11 Minuten
Übernachtung im 4*Xinliang Hotel

Mehr über die geniale Bewässerungsanlage von Dujiangyan
Ein Meilenstein in der Geschichte der Wasserwirtschaft und eine Kultur der Dankbarkeit.
Dass die Chengdu-Ebene bereits in alten Zeiten als "Land des Überflusses" (tianfu zhi guo) bekannt war hat die antike Dujiangyan-Bewässerungsanlage, welche sich rund 50 km nordwestlich von Chengdu und 273 Meter höher als Chengdu befindet, dem Minjiang zu verdanken. Der Minjiang, der wasserreichste Nebenfluss des Yangtse-Flusses (Jangtsekiang), war damals sowohl ein Segen als auch Albtraum für die Bewohner in der Region. Er könnte die Ursache für den plötzlichen Kollaps der antiken Siedlungen Sanxingdui und Jinsha gewesen sein und hatte sie schließlich auch buchstäblich begraben. Schließlich war es eine Schicksalsfrage des Landes den Fluss Minjiang zu beherrschen. Erst im Jahre 256 v.Chr. gelingt es Li Bing, dem Provinzgouverneur des Qin-Königreichs, während der Zeit der Streitenden Reiche mit Hilfe seines Sohnes die Bewässerungsanlage Dujiangyan zu errichten. Das Konzept trägt der Natur der Strömung sowie der örtlichen Topographie Rechnung, so dass es mit einem so einfachen wie genialen System gelingt eine stabile und zuverlässige Wasserversorgung für die Chengdu-Ebene zu sichern. Hochwasser wird umgeleitet und Sedimentation durch die Strömung selbst weggetragen. Und all dies geschieht vollautomatisch und ökologisch - ein Meilenstein in der Geschichte der Wasserwirtschaft weltweit. Dessen Bauherr, der Beamte Li Bing und sein Sohn Li Erlang werden bis heute wie Götter verehrt. Erwangmiao, eine der Gedenkstätten und sehr schöne taoistische Tempelanlage am westlichen Berghang des Yuleishan, bietet beeindruckende Einblicke in die Geschichte und einen fantastischen Ausblick über das Fluss-Tal mit der Dujiangyan-Anlage. Die Tempelanlage wurde ursprünglich im Jahr 494 erbaut, bei dem großen Erdbeben im Jahr 2008 nahezu komplett zerstört, vollständig aufgebaut, restauriert und im April 2011 wieder eröffnet. Der dortige Kreis Guanxian wurde im Jahr 1988 als Stadt umstrukturiert und erhielt den Namen Dujiangyan. Im Jahr 2000 wurden die Dujiangyan-Bewässerungsanlage und der Tempel Erwangmiao zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Ein Teil der antiken Anlage, nämlich Baopingkou - der aus dem Felsen des Yuleishan-Berges gehauene Eingang des Kanals, funktioniert bis heute und ist als Original zu sehen. Die Deiche - früher mit Stein- und Sandsäcken aus verwobenem Bambusgeflecht konstruiert - wurden immer wieder saniert und sind heute mit moderner Technologie und Materialien ausgestattet.
Frühstück
TAG
10

Chengdu – Lhasa

Willkommen in Tibet – das Dach der Welt. Nonnenkloster Ani Sangkhung

Fruehmorgens Transfer zum Flughafen und Flug (CA4445 0825/1050) nach Lhasa, der Hauptstadt Tibets (3.650 m). Nach der Ankunft am Gonggar Flughafen Transfer nach Lhasa. Am Nachmittag Besuch des Nonnenklosters Ani Sangkhung. "Ani" bedeutet Nonne, "Sangkhung" ist Meditationshoehle. Das Nonnenkloster Ani Sangkhung wurde im 15. Jahrhudnert von einem Schüler von Tsongkapa gegründet. Es liegt im Altstadtzentrum in der Nähe von Jokhang. Heute leben hier ca. 100 Nonnen. Im Kloster werden Gebetshalle, Wohnheim, Küche, usw. eingerichtet. Die Nonnen bauen viele Pflanzen an, das Kloster sieht wie ein Garden aus.

Übernachtung im 3*Yak Hotel
Frühstück
TAG
11

Lhasa

Potala Palast - Stadtbild von Lhasa, Jokhang und Barkhor Straße

Ganztägige Besichtigungen: vormittags Potala und nachmittags Jokhang. Der Potala Palast ist der grandioseste Bau im tibetischen Gebiet. Die ehemalige Winterresidenz der Dalai Lamas beherrscht das Stadtbild von Lhasa. Jokhang (erbaut 647) ist der heiligste Tempel in Tibet und das Ziel unzähliger Pilger. Von seinen goldenen Dächern bieten sich grandiose Ausblicke. Bummel auf dem Barkhor, ein heiliger Umwandlungsweg, der Jokhang umgibt.

Übernachtung im 3*Yak Hotel
Frühstück
TAG
12

Lhasa

Panorama von Potala, Norbulingka, Debatte in Sera

Vormittags besuchen Sie das Parla Lupu Grottenkloster, es befindet sich am Hang des Yaowang Bergs, wurde im 7. Jahrhundert gebaut. Es ist 22m hoch und hat man davon einen herrlichen Blick über Potala Palast. Anschließend besichtigen Sie Norbulingka Die 40 Hektar große Juwel-Parkanlage diente von der Mitte des 18. Jhts. als Sommerresidenz der Dalai Lamas. Nachmittags fahren Sie zum Kloster Sera. Sera, der Wildrosenhof, zählt auch zu einem von den sechs Meister-Klöstern der Gelugpa Sekte. Sie haben Gelegenheit, Debatten der Lamas zu erleben. Öffentliche religiöse Debatten gehören zur Ausbildung der Mönche.

Übernachtung im 3*Yak Hotel
Frühstück
TAG
13

Lhasa - Yamdrok – Gyantse – Shigatse

Karo La Pass und Gletscher, heiliger See Yamdrok, Palkhor mit Pagode Kumbum

Freuen Sie sich auf eine atemberaubende Bergwelt! Heute fahren Sie auf der „Karawannenstraße“ und mehrere Pässe nach Gyantse (260 km). Am höchsten Punkt der Fahrt (Karo La Pass auf 5.010 m) liegt der Gletscher des Noejin Kangsa (7.223 m) zum Greifen nahe. Unterwegs Fotopause am drittgrössten heiligen See Tibets - Yamdrok. Nach Ankunft in Gyantse besuchen Sie das Palkhor Kloster mit der eindrucksvollen Stufenpagode des Kumbum. Dann Weiterfahrt nach Shigatse, der zweitgrössten Stadt von Tibet.

356 km
6 Stunden 41 Minuten
Übernachtung im 4*Vanray International Resort
Frühstück
TAG
14

Shigatse – Lhasa

Tashilunpo Kloster, traditionelle Manufaktur für tibetische Räucherstäbchen

In Shigatse Besuch vom Tashilunpo Kloster. Tashilunpo zählt auch zu einem von den sechs Meister-Klöstern der Gelukpa Schule. Shigatse war Sitz der Pantschen Lama. Im Kloster ist die größte vergoldete Statue vom Maitreya, Buddha der Zukunft, in China zu bewundern. Nachmitatgs Rückfahrt nach Lhasa. Unterwegs besuchen Sie eine traditionelle Manufaktur für tibetischen tibetische Räucherstäbchen im Kleindorf Tunba am Yarlung Tsangpo Fluss.

273 km
4 Stunden 58 Minuten
Übernachtung im 3*Yak Hotel
Frühstück
TAG
15

Abschied von Tibet

Weiterreise nach nächster Destination

Transfer zum Flughafen oder zum Bahnhof, Abschied von Tibet.
Frühstück
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Mehr Impressionen
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Huanglong Park
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Barkhor Street | Foto von Liu Bin
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Debate in Sera Monastery | Foto von Liu Bin
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Palkhor Monastery | Foto von Liu Bin
Palkhor Monastery | Foto von Liu Bin