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Nyainqentanglha Feng Berg

Nyainqentanglha Feng Berg

Eine riesige Bergkette mit einer Ausdehnung von ca. 6.000 km zieht sich von Westen nach Osten im mittleren Teil des südlichen tibetischen Hochplateaus. Es ist die Nyainquentanglha-Bergkette. Sie trifft im Westen auf den Ganfku Kachi und im Südosten auf  Baxaila Ling des Hengduan-Gebirges. Außerdem bildet sie die Wasserscheide der beiden großen Flüsse Yarlung Zangbo und Nujiang. Durch diese Bergkette wird die Autonome Region Tibet in drei große Gebiete geteilt.

Der Hauptgipfel mit 7.126 m über dem Meeresspiegel befindet sich westlich der Nyainqentanglha Gebirge. Er liegt bei 90,6° östlicher Länge und 30,4° nördlicher Breite im Kreis Damxung in Tibet. Es gibt vier Gipfel die in ost-westlicher Richtung ziemlich nahe beieinander liegen. In der näheren Umgebung befinden sich ca. 30 weitere Gipfel mit einer Höhe über 6.000 m, darunter im Süden der Qongmu Gangri Gipfel mit eine rHöhe von 7.048 m.

Nyain-qentanglha bedeutet in der tibetischen Sprache sinngemäß der Gott der Wiese. Er besitzt drei Bergkämme, jeweils einen im Westen, im Osten und im Süden. Zwei Gletscher liegen zwischen den Tälern der Nord- und Südseiten. Darüber hinaus gibt es viele Eiswände und offene und versteckte Gletscherspalten.

Am nordwestlichen Hauptfuß des Hauptgipfels liegt der zweitgrößte Salzsee, der Namco, was soviel bedeutet wie der See auf dem Himmel. Er ist der höchste See der Erde und liegt bei 4.716 m über dem Meeresspiegel. Auf der Zaxi-Halbinsel befindet sich das Zaxi-Kloster. Viele fromme Gläubige des Lamaismus pilgern hier zum heiligen Berg  Nyainqentanglah und zum heiligen See Namco. Am südlichen Fuß des Hauptgipfels befindet sich das Yangbajain-Tal, das im gigantischen geologischen Bruchgürtel zwischen den Gebirgen Nyanqentanglha und Gangdise liegt. Es gibt reichlich Erdwärme, nicht nur in Form von heißen Quellen und Brunnen, sondern auch als heiße Flüsse, heiße Seen und heiße Sümpfe, wie dem heißen Museum. Hier finden Kranke und Gesunde den idealen Platz zum Entspannen und zur Heilung. Es gibt touristische Wintergärten und Kurbäder. Zur Energieversorgung wurde ein Erdwärme-Kraftwerk errichtet.

Die Nyanqentanglha-Bergkette befindet sich im Inneren des Kontinents und die Berge verhindern den kalten Zustrom aus dem Nordwesten und den warmen Zustrom von Luftmassen aus den Indischen Ozean. Deshalb herrscht hier ein trockenes Klima vor. Die beste Zeit zum Bergsteigen sind die Monate von Mai bis September.

Am 08. Mai 1986 gelang es drei Bergsteigern von der Nordost-Universität aus Japan den Gipfel entlang des Südwestkammes auf der Südsteigung zu bezwingen.

Die Route zum Berg: Von Lhasa aus eine 110 km lange Fahrt in nördlicher Richtung über Yangbajing bis nach Banuco. Die Zelte könne am Eingang des Banuco-Flusses (4.800 m) errichtet werden.